Berichte aus der Kinderarbeit

Mädchentag 2012

Best friends 4ever!

Mädchentag - das heißt quatschen, lachen, kreativ sein, spielen, singen und eine unvergessliche Zeit mit vielen anderen Mädels! Und so war es auch! Vom 21.01. auf den 22.01. haben wir die Kirche eingenommen und einen Tag nur für Mädchen gehabt.

Wir haben eine tolle Geschichte über ganz dicke Freundinnen gehört und dann zusammen miteinander und füreinander gebastelt. Freundschaftsarmbänder, Briefe an die besten Freunde gestaltet und Beziehungsblumen gepflanzt.

Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung. Ein tolles Buffet mit vielen, leckeren Sachen, die viele Helfer aus der Gemeinde vorbereitet und vorbei gebracht haben!

Dann ging es auch schon weiter mit dem Spaß! Zusammen ist man stark! So auch hier: Anstatt einer girligen Modenshow gab es eine freundschaftsstärkende Spielshow. Und ganz plötzlich, mitten im Spielen, gab es einen Showact. Ein belustigender Sketch über Dreharbeiten von Hannah Montana.

Zum Schluss gab es dann noch einen Film zum Einschlafen und dann war der erste Tag auch schon zu Ende.

Am Morgen wollte keiner so wirklich aufstehen, aber nach dem leckerem Frühstück war dann auch jede wach. Alle zusammen waren wir dann auch noch im KidsGodi und haben dort noch eine Geschichte über großes Vertrauen gehört und ein paar Spiele dazu gemacht.

Rundum zwei tolle Tage und wir freuen uns schon auf den nächsten Mädchentag!

Kinderweihnachts-Party

Es war einmal an einem ruhigen Samstagnachmittag im Dezember. Da geschah das Unglaubliche – Weihnachten wurde real! Circa 30 Kinder erlebten hautnah, was uns auch heute noch begeistert Weihnachten feiern lässt:

Eine Begegnung mit Maria, der ein Engel erschien und sagte, sie würde Gottes Kind bekommen. Der mühsame, lange Weg von Nazareth nach Bethlehem, der trotz Babybauch bzw. Schulterlast und vielerlei Hindernissen bewältigt werden musste. Und das nur, um sich in die Liste von Kaiser Augustus einzutragen. Die Erfahrung, dass auch die von Gott ausgewählte, schwangere Maria und ihr Josef in Schwierigkeiten stecken, als sie bei bevorstehender Geburt nicht ein einziges Bett finden. Die Suche nach dem Stall, der ihnen angeboten wurde. Kontakt mit Naturwissenschaft und Sternenkunde: Gott hat die Ankunft des neuen Königs „in den Himmel geschrieben“. Und selbst gering geachtete Hirten hat Gott durch Engel und einen Stern zu Jesus geführt. Dann die Freude, mit der sich eine junge Mutter wie Maria und ihr Mann über das Baby freuen. Und nicht zuletzt unsere eigene Freude: Wir haben den von Gott versprochenen Retter gefunden! Wie gut, dass es Zeitreisen gibt!

Das war eine Weihnachtsfreude! Der Retter ist geboren! Und so haben wir ausgelassen Jesus‘ Geburtstag gefeiert: mit Keksen, Punsch, viel Musik und Tanz und Spielen. Eine wirklich gelungene Geburtstagsparty!

Und so feiern wir Jahr für Jahr den Geburtstag von Jesus, mit Geschenken, Gedichten, schönen Liedern usw.
(Ulrike J.)

Aus dem Logbuch der "Rübenkamp"

Es ist ein nasser Septemberabend als ich am vereinbarten Treffpunkt „Anker und Holzbein“ eintreffe. Captain Rebec (genannte Rebec Ca.) und seine linke Hand Nata (genannt Nata Lie) haben das Treffen einberufen. Auch der Steuerbjörn ist schon anwesend. Als ich mich in der dunkelsten Ecke der Spelunke zu den dreien geselle, erläutert Rebec den Grund der Einberufung. Während ich meine durchfrorenen Hände an der spärlichen Flamme einer Kerze wärme, erfahre ich, dass es wahr ist. Nata und Rebec haben die Karte von „Babuhn Snud“ gefunden, dem sagenumwobenden Ort mit 301 Schätzen, der nicht gefunden werden kann, außer von denen, die wissen, wo er liegt. Schlagartig steigt das Interesse von Steuerbjörn und mir, die Schätze zu bergen.

Der Entschluss wird einstimmig gefällt. Wir kapern die „Rübenkamp“ (ein Schiff, das sich „Gemeinde“ nennt) mit insgesamt 28 Personen ihrer Stammbesetzung, die teilweise in den Plan involviert werden. Um das Schiff auf Kurs zu bringen, brauchen wir 40 bis 50 mutige Schiffsjungen und Schiffsmädchen, die mit uns in See stechen. Doch die Aufnahmebedingungen für die „Rübenkamp“ sind hoch. Angekommen am Heimathafen müssen die Schiffsjungen und –mädchen u.a. nachweisen, dass sie in der Lage sind, auf offener See schwindelfrei einen Plankenlauf überstehen zu können und zielsicher andere Schiffe zu entern. Darüber hinaus ist der Umgang mit einem Floß genauso gefragt, wie das sichere Anstechen von Weinfässern. In Tortuga, werden die Fähigkeiten des Kartenlesens, der Ausspähens mit einem Fernrohr sowie die Unterscheidung von Papageien und Münzen geschult. Nur wer hier besteht, darf mit an Bord gehen … soweit der Plan.

Einen Tag vor Aufbruch machen wir die „Rübenkamp“ mit sieben Crewmitgliedern startklar. Ein Hauptsegel und fünf Beisegel werden gehisst, Taue und Netze werden am Schiff befestigt, Teekisten und Weinfässer geladen. Für den Proviant sorgen die vier Kombüsenchefinnen Jella, Sabine, Maria und Rosi. Um das Wohl der Crew kümmern sich Gabi, Helga und Heike mit Enkelin Liza. Jetzt heißt es noch einmal schlafen und abwarten, wie viele Schiffsjungen und –mädchen auf der „Rübenkamp“ anheuern werden.

Ein tiefer Morgennebel verkündet einen klaren aber kalten Oktobertag. Bis zum pünktlichen Ablegen der „Rübenkamp“ haben sich 42 Schiffsjungen und –mädchen auf der Rübenkamp eingefunden. Gemeinsam erleben wir an diesem Tag viele aufregende Piratenabenteuer in Babuhn Snud. Zum Glück blieb uns eine Meuterei erspart…

Vollbeladen mit Kisten voller Gold erreichen wir am Ende des Tages den Heimathafen. Wissend, dass der Herr der 7 Meere stets bei uns war und sein wird und uns auch ohne Leistung annimmt. Mit Hilfe von Norbert, Gitta, Katrin, Bastian und einigen Crew-Mitgliedern wird die „Rübenkamp“ wieder klar Schiff gemacht. Ist es auch noch so nass und kalt, werde ich dem nächsten Ruf wieder folgen.

Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, ohne die der Tag in dieser Form nicht möglich gewesen wäre:

Jungentag 2011

Star Trek - Willkommen in der Sternenflottenakademie

17 Kadetten traten an zur Ausbildung in der Sternenflottenakademie. Als die Jungs ankamen, wurden sie von Commander Praveen, Commander Marco, Commander Matthias, Commander Christoph, Commander Björn und Counselor Rebecca begrüßt und in die Regeln der Sternenflottenakademie eingeführt. Die Counselor wies sie mit Esssteinen darauf hin, dass es wichtig ist, innen weich zu bleiben. Auch wenn man als Junge nach außen gerne eine harte Schale zeigen will, ist es entscheidend, dass das Herz weich bleibt - so wie bei den Esssteinen. "Der Mensch sieht was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an." Mit der Geschichte der Berufung von König David wurde den Jungs vor Augen geführt, dass nicht Härte das ist, was zählt. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann nach draußen, um die erste Disziplin der Ausbilung zu bestehen. Bei einem schweißtreibenden Geländespiel konnten die Jung sich so richtig schön auspowern. Die große Frage, die über dem Tag und der Nacht stand war: Werden die Kadetten die Ausbildung erfolgreich absolvieren und zum Fähnrich ernannt werden? Geländespiel und Nachtwanderung, Küchen- und Putzdienst, Regelbeachtung und Bewährung beim KidsGodi am nächsten Morgen - hier wurden unterschiedliche Disziplinen erlernt, so dass am Sonntag Mittag alle Kadetten zu Fähnrichen ernannt werden konnten.